TTV Goch 1950 e.V.

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Tischtennisverein (TTV) Goch 1950

§ 1 Name, Sitz und Wesen des Vereins

  1. Der am 20.07.1950 gegründete Tischtennisverein führt den Namen Tischtennisverein (TTV) Goch 1950e.V. Er ist Mitglied des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) sowie deren Landesverbände. Zugleich untersteht er deren Satzungen und Ordnungen.

  2. Der TTV Goch 1950 hat seinen in Goch und betreibt die Pflege und Förderung des Tischtennissports. Er verfolgt hierbei ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sine des Abschnitts, Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen (Trainings- und Meisterschaftsbetrieb). Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral.

  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  6. Die Vereinsfarben sind Blau-Weiß.

  7. Der Verein ist beim Amtsgericht Kleve im Vereinsregister unter der Nr. 0604 eingetragen.

  8. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr (01.01. bis 31.12.).

§ 2 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des TTV Goch 1950 kann jeder Mann und jede Frau werden.

  2. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

  3. Als ordentliche Mitglieder gelten diejenigen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vereinsjugend zählen alle Mitglieder beiderlei Geschlechts bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres. Personen die sich um die Sache des Sports oder den Verein verdient gemacht haben, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit. Ãœber die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vereinsvorstand. Die Anmeldung zur Aufnahme erfolgt schriftlich. Bei minderjährigen Antragsstellern ist die schriftliche Einwilligung der/des gesetzlichen Vertreter (s) erforderlich. Mit der Anmeldung unterwirft sichjedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechts.

  4. Der Eintritt in den Verein ist gebührenfrei.

  5. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er wird zum Ende des lfd. Kalendervierteljahres und nach Erfällung aller Verpflichtungen gegenüber dem Verein wirksam. Ãœber den jederzeitigen Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein entscheidet der Vereinsvorstand. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied z. B. offenkundig gegen die satzungsgemäß geforderten Mitgliedschaftsverpflichtungen verstößt, den Anordnungen der Vereinsleitung nicht folgt, unsportliches Verhalten zeigt, unehrenhafte Handlungen begeht oder sonstiges vereinsschädigendes Verhalten an den Tag legt. Beim Ausscheiden werden weder Entschädigungen für den Verlust eines Anteils am Vereinsvermögen noch Zuwendungen sonstiger Art aus Mittel des Vereins gewährt.

  6. Die von der Vollversammlung beschlossenen Beiträge sind vom Mitglied pünktlich zu entrichten. Bei Nichtzahlung von sechs Monatsbeiträgen oder mehr, trotzt Aufforderung, kann ein Ausschluss erfolgen.

  7. Den Mitgliedern stehen die Anlagen und Gerätschaften des Vereins zur Verfügung. Sie sind verpflichtet, diese pfleglich zu behandeln. Der Verein hat für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen.

§ 3 Vollversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Vollversammlung aller Mitglieder. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung, welche die Tagesordnung enthalten muß. Liegen Anträge auf Satzungsänderungen / Änderungen der Mitgliedsbeiträge vor, so ist hierauf in der Einladung besonders hinzuweisen. Zwischen dem Tage der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens sieben Tage liegen.

  2. Die Vollversammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Bei Satzungsänderungen ist 2/3 Mehrheit der erschienen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht. Bei der Wahl des Jugendgeschäftsführers oder einer Geschäftsführerin sowie deren Stellvertreter haben sie jedoch volles Stimmrecht. Jugend

  3. Die Vollversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Falls ein anwesendes Mitglied bei den Wahlen für eine bestimmte Person im Vorstand geheime Abstimmung wünscht, muss geheim abgestimmt werden. Die gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren und durch den Protokollführer und den 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen.

  4. Die Jahreshauptversammlung findet jährlich spätestens im 2.Quartal statt. Die Aufgaben sind u. a.: Entgegennahme der Jahresberichte, des Kassenprüfungsberichtes, Entlastung des Vorstandes, Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer, Beschlussfassung über die vorliegenden Anträge und Festsetzung der Mitgliedsbeiträge. Die Wahlen zum Vereinsvorstand erfolgen in der Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Das Vorschlagsrecht für die Wahlen haben die Vollversammlung und der Vereinsvorstand.

  5. Eine außerordentliche Vollversammlung wird auf Beschluss des Vorstandes einberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung innerhalb einer Frist von sieben Tagen verpflichtet, wenn mindestens ¼ der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich beantragen.

  6. Spielversammlungen können neben den Vollversammlungen nach Bedarf durch den Vorstand einberufen werden, soweit dies im Vereinsinteresse erforderlich ist.

§ 4 Vereinsvorstand

  1. Der Vereinsvorstand besteht aus;

  2. dem geschäftsführenden Vorstand, nämlich dem 1. Vorsitzenden, dem stellv. Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem stellv. Geschäftsführer, dem Kassenwart, dem Jugendgeschäftsführer bzw. der -geschäftsführerin, dem Damenwart bzw. wartin, dem Pressewart und dem Sportwart sowie dem/den Ehrenvorsitzenden; dem Gesamtvorstand, nämlich dem geschäftsführenden Vorstand nach Ziffer a), dem Gerätewart, dem stellv. Jugendgeschäftsführer bzw. der geschäftsführerin, dem stellv. Sportwart und dem stellv. Kassenwart.

  3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der Geschäftsführer gemeinsam. Stellvertreter des 1. Vorsitzenden ist der stellv. Vorsitzende und für den Geschäftsführer der stellv. Geschäftsführer.

  4. Dem Vereinsvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Der geschäftsführende Vorstand ist zuständig für; die Bewilligung von Ausgaben, die Durchführung der Beschlüsse der Vollversammlung und der Spielerversammlungen, die Aufnahme, den Ausschluss und die Bestrafung von Mitgliedern, alle Entscheidungen, soweit die Vereinsinteressen berührt werden. Die Berufung von Beisitzern in den Vereinsvorstand nimmt der 1. Vorsitzende vor.

  5. Beschlüsse, die Geldausgaben des Vereins bedingen, bedürfen der Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes. Diese Zustimmung kann in eiligen Fällen vom 1. Vorsitzenden gemeinsam mit dem Kassenwart erteilt werden. Der Geschäftsführer ist befugt, im lfd. Geschäftsjahr ohne weitere Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes für die lfd. Geschäfte 250,00 € zu verausgaben.

  6. Der 1. Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und der Versammlungen der Mitglieder. Der geschäftsführende Vorstand ist mindestens alle zwei Monate einzuberufen oder wenn ein Mitglied es geschäftsfÃührenden Vorstandes die Einberufung beantragt. Der Gesamtvorstand ist nach Bedarf einzuberufen. Der Vorstand gem. Abs. zwei beruft die Vorstandssitzungen ein. Der 1. Vorsitzende hat Sitz und Stimme in allen Sitzungen der Ausschüsse und Abteilungen. Er ist berechtigt, in besonderen Fällen auch andere Mitglieder zu ermächtigen, diesen Sitzungen als beratende Teilnehmer beizuwohnen.

  7. Der Kassenwart trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Er hat dem geschäftsfÃühren den Vorstand laufend über die Kassenlage zu berichten. Den übrigen Mitgliedern des Vorstandes obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbereich ergeben.

  8. Sofern die Vereinsinteressen es erfordern, werden für den lfd. Spiel- und Sportbetrieb Ausschüsse gebildet, die in ihrer Zusammensetzung von der Jahreshauptversammlung zu wählen sind. Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbstständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des geschäftsführenden Vorstandes.

  9. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes werden von der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

  10. der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die getroffene Entscheidung des 1. Vorsitzenden ausschlaggebend.

  11. Der Vorstand ist bei den bereits im § 2 Abs. 5 aufgezählten Verstößen berechtigt, folgende

Maßnahmen zu treffen:

  1. Verweis,

  2. Disqualifikation bis zu einem Jahr,

  3. Hallenverbot bis zu einem Jahr,

  4. Ausschluss aus dem Verein

  5. Die Maßnahmen sind mit eingeschriebenen Brief zuzustellen.

§ 5 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins oder der Wegfall steuerbegünstigter Zwecke kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Vollversammlung erfolgen. Die Einberufung hierzu muss mindest vier Wochen vorher mittels schriftlicher Einladung erfolgen. Zur Auflösung ist eine Mehrheit von 95 % der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

  2. Diese Versammlung hat auch über die Verwendung des im Zeitpunkt der Auflösung vorhandenen Vereinsvermögens zu beschließen mit der Maßgabe, dass es einer Körperschaft (Stadt, Kreis usw.) oder einer Sportorganisation zufällt und nur für gemeinnützige und steuerbegünstigte Zwecke im Rahmen der Pflege des Sports weiterhin zur Verfügung steht. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.